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Foto: Marko Olias
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Foto: Marko Olias

"Wer entdeckt den Grasfrosch?"

In Sachsen hat die Amphibienwanderung begonnen. Dazu gehört auch der Grasfrosch. Noch zählt er zu den häufigsten Amphibienarten, gerät aber zunehmend unter Druck. Dieses leise Verschwinden einer Art dokumentiert der seit Jahrzehnten zurückgehende Grasfroschbestand. Als Fundament für Schutzmaßnahmen werden Kenntnisse über Vorkommen des Grasfrosches und die Größe der Laichgemeinschaften benötigt.

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) nimmt den Beginn der Laichsaison zum Anlass, gemeinsam mit dem Naturschutzinstitut des NABU in Freiberg, eine »Mitmachaktion Grasfrosch« zu starten. Sie richtet sich an alle, die gern in der Natur unterwegs sind und mithelfen möchten, an Teichen, Tümpeln und Weihern Ausschau nach Froschlaich zu halten. Wer Laichballen des Grasfroschs entdeckt und zählt, wird gebeten, diese Informationen über ein neu eingerichtetes Onlineportal zu melden. Dort wird auch erklärt, woran sich der Froschlaich erkennen lässt und wie sich dieser vom Laich seiner nahen Verwandten, dem Spring- und Moorfrosch, unterscheiden lässt. Rundherum gibt es viel Wissenswertes zur Biologie der drei Froscharten und wie das Monitoring funktioniert.

Wesentliche Ursachen für den Rückgang der Grasfroschvorkommen sind der Verlust von Laichgewässern sowie die Zerschneidung und die zu intensive Nutzung der Landschaften. Zudem führt die immer häufiger auftretende Frühjahrstrockenheit in Folge des Klimawandels dazu, dass Laichgewässer teilweise oder vollständig austrocknen.

=> Grasfrosch gesehen? Bitte hier melden.

=> Hinweise zur Fundmeldung



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