NSI FreibergServiceMitteilungen des Naturschutzinstitutes FreibergHeft 1 / 2005
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Mitteilungen des Naturschutzinstitutes Freiberg

Heft 1 / 2005

56 Seiten

ISSN 1860-8396

Bezugsmöglichkeit über den Herausgeber, Schutzgebühr 3,00 Euro (zzgl. Versand)


Herausgeber:

AG Naturschutzinstitut Freiberg e. V.
Bernhard-Kellermann-Straße 20
09599 Freiberg

nsi-freiberg_at_naturschutzinstitut.de

Zusammenfassungen der Beiträge

Andreas Golde: Zum historischen und aktuellen Vorkommen von Acarospora sinopica im Freiberger Gebiet

Die erstmals von Schade (1932) für mehrere Altbergbauhalden im Freiberger Gebiet belegte Schwermetallflechte Acarospora sinopica weist auch heute noch eine Anzahl Fundorte auf. Diese werden aufgeführt, kurz charakterisiert und Hinweise zu Schutzmaßnahmen gegeben.

Andreas Golde: Floristische Neufunde und Fundortbestätigungen im Freiberger Gebiet (1. Beitrag)

Mit der Veröffentlichung des „Atlas der Farn- und Samenpflanzen Sachsens“ (Hardtke & Ihl 2000) hat die flächendeckende floristische Kartierung Sachsens einen (vorläufigen) Abschluss und Höhepunkt erreicht. Seitdem erfolgen alljährlich Neufunde interessanter Pflanzenarten und Bestätigungen bislang verschollen geglaubter Fundorte. Im vorliegenden Beitrag werden ausgewählte Beobachtungen der letzten Jahre zusammengestellt.

Klaus Hädecke: Das Vorkommen des Breitblättrigen Sitters (Epipactis helleborine) im Flächennaturdenkmal „Alte Dynamit“ östlich Freibergs

Das individuenreichste Vorkommen des Breitblättrigen Sitters (Epipactis helleborine) im Landkreis Freiberg wird beschrieben und auf die Entwicklung der Pflanzenzahlen im Zeitraum von 15 Jahren eingegangen.

Andreas Golde: Das Vorkommen von Calamagrostis rivalis am Oberen Waldcaféteich bei Kleinwaltersdorf

Im Bereich der Teichkette am Waldcafé bei Kleinwaltersdorf befindet sich eines der wenigen bislang bekannten Vorkommen von Calamagrostis rivalis außerhalb von Fließgewässerufern. Der bereits vor mehreren Jahrzehnten dokumentierte Bestand wurde wiederum vegetationskundlich erfasst und Vegetationsänderungen werden diskutiert.

André Günther: Nachweise von in den Anhängen der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie gelisteten Libellenarten im Kreis Freiberg

Aus dem Gebiet des Kreises Freiberg liegen gegenwärtig Funde von drei Libellenarten vor, die in den Anhängen der FFH-Richtlinie gelistet werden. Die vorliegende Arbeit stellt die bekannten Primärdaten zu Nachweisen der Grünen Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia), der Großen Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) und der Östlichen Moosjungfer (Leucorrhinia albifrons) zusammen.

Jochen Schulenburg: Veränderungen in der Brutvogelwelt des Freiberger Raumes seit etwa 1900

Die regionalen Bestandsveränderungen innerhalb der letzten Jahrzehnte werden für 32 ausgewählte Vogelarten dokumentiert. In dieser Zeit verschwand eine Reihe an Brutvogelarten, während andererseits mehrere Arten neu und regelmäßig im betrachteten Gebiet auftraten. Zusätzlich wird auf einige Arten eingegangen, die starke Bestandsänderungen aufwiesen oder nur als unregelmäßige Brutvögel auftraten. Insgesamt erweist sich die Zahl der Zu- und Abnahmen im letzten Jahrhundert als weitgehend ausgeglichen.

Klaus Hädecke: Die Vogelwelt an der Bahnlinie Freiberg – Halsbrücke in den Jahren 1983 bis 2003

Über einen Zeitraum von annähernd zwei Jahrzehnten wurde entlang eines Teilabschnittes einer zwischenzeitlich stillgelegten Nebenbahnstrecke der Brutvogelbestand erfasst. Dabei konnte bei einigen Arten ein direkter Zusammenhang zwischen der Änderung von Lebensraumstrukturen seit Einstellung des Bahnbetriebes und der Entwicklung der Brutpaaranzahl belegt werden.

Klaus Hädecke: Der Brutvogelbestand auf dem Hüttengelände Muldenhütten (Kreis Freiberg) in den Jahren 1970 bis 1995

Auf dem Gelände eines seit etwa 500 Jahren betriebenen Hüttenstandortes wurde seit 1970 der Brutvogelbestand erfasst. Die Ergebnisse der 26-jährigen Beobachtungszeit werden nachfolgend dargestellt, mögliche Ursachen für Bestandsänderungen einzelner Arten werden dikutiert.


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